Essen schonend zubereiten mit einem Dampfgarer

Das Dampfgaren wird schon seit Jahrhunderten beim Kochen angewendet. Es ist also durchaus keine neumodische Erfindung. Eher ist diese Art zu kochen wiederentdeckt worden, da sie anscheinend lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Nicht nur, dass es gerade wieder besonders „in“ ist, Essen auf diese Art und Weise zuzubereiten, es ist vor allem sehr gesund, nährstoffschonend und energieeffizient. Darüber hinaus spart man an Fett und Gewürzen. Auch die Farbe und der Eigengeschmack der Speisen werden besser erhalten.

Schonend das Essen zubereiten mit einem Dampfgarer.

In einigen Ländern ist diese Methode lange schon bekannt

Aus der chinesischen Küche sind uns die Dim Sum-Klößchen bekannt. Dabei handelt es sich um Dampfbrötchen mit Füllung. Zum Dämpfen wird ein spezielles Bambuskörbchen verwendet. Der Wasserdampf umhüllt das Essen dabei von allen Seiten. Dadurch wird alles sehr gleichmäßig gar ohne dabei auszutrocknen oder zu verwässern. Extra Fett wird für die Zubereitung gar nicht benötigt.

Aber auch in der indischen oder japanischen Küche ist das Dampfgaren von Speisen bekannt. Sogar fernab von den östlichen Ländern kannten schon unsere Großmütter das Prinzip. So wurden zum Garen von Braten oder beim Backen von Brot auch zusätzlich eine Schale oder ein Topf mit Wasser in den Backofen gestellt. Der Braten sollte dadurch schön saftig bleiben und das Brot eine schöne Kruste bekommen. Teilweise wurden über Wasserdampf auch Gemüse oder Knödel wieder aufgewärmt.

Wie funktioniert das Dampfgaren?

Beim Dampfgaren unterscheidet man zwischen zwei Methoden. So kann man bei ca. 100 Grad Celsius im Wasserdampf Fleisch, Gemüse oder Fisch im heißen Wasserdampfnebel liegend garen. Dabei kommen die Komponenten bei dieser Art mit dem Wasser kaum in Berührung und werden Geschmack und Aussehen so bestens behalten. Bei dieser Methode können sogar mehrere Speisen gleichzeitig zubereitet werden. Die Aromen werden sich dabei nicht vermischen. Dampfgarer gibt es in einigen verschiedenen Ausführungen. Vor Anschaffung eines solchen Gerätes lohnt es sich, zum Vergleich einige Modelle näher zu betrachten. Auf dem Portal Reisland erhält man eine gute Übersicht der möglichen Geräte und noch einige interessante Informationen zum Dampfgaren an sich.

Die andere Methode ist vielleicht die Bekannteste. Dabei wird mit Überdruck um die 120 Grad Celsius gearbeitet. Durch das kochende Wasser entsteht ein Überdruck, wobei das Wasser und das Kochgut ein geschlossenes System bilden. Durch den Überdruck verkürzt sich deutlich die Garzeit. Gerade Hülsenfrüchte lassen sich auf diese Art viel schneller zubereiten. Die sogenannten Schnellkochtöpfe wurden Ende der 20er Jahre in der westlichen Welt eingeführt.

Die Vorteile des Dampfgarers

Das Schöne an dieser Kochmethode ist, dass man fast alles einfach so zubereiten kann. Ob Gemüse, Kartoffeln, Fisch oder Fleisch, alles lässt sich schonend und lecker fertig garen. Sogar gefrorene Speisen kann man bestens wieder auftauen. Obst lässt sich entsaften und Marmeladengläser so sterilisieren. In der Gastronomie werden Dampfgarer – auch Steamer genannt – schon lange eingesetzt. Speisen lassen sich so auch sehr gut warmhalten. Damit werden auch Terrinen und Desserts zubereitet. Im Dampfgarer kann nichts anbrennen oder verkochen. Süßes und Salziges können gleichzeitig garen, da sich die Aromen nicht übertragen.

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